IG Metall verlangt Tarifvertrag für Airbus-Konzernumbau

In dem seit Monaten schwelenden Streit um den geplanten Umbau der Flugzeugfertigung bei Airbus verlangt die IG Metall einen Sozialtarifvertrag zur Absicherung der Beschäftigten. Der Vertrag müsse die "Bedingungen für die von der Umstrukturierung betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" regeln, wie die Tarifkommission mit IG-Metall-Mitgliedern von Airbus Operations und der Airbus-Tochter Premium Aerotec am Freitag beschloss. "Sollten wir in den Verhandlungen nicht weiterkommen, sind Warnstreiks für unsere Forderung nach einem Sozialtarifvertrag kurzfristig möglich", sagte der IG-Metall-Bezirksleiter Küste, Daniel Friedrich.
| dpa
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Ein Teilnehmer eines Warnstreicks schwenkt eine Fahne mit dem Logo der IG Metall.
Ein Teilnehmer eines Warnstreicks schwenkt eine Fahne mit dem Logo der IG Metall. © Nicolas Armer/dpa/Symbolbild
Hamburg

Airbus-Chef Guillaume Faury hatte im Frühjahr angekündigt, dass Anfang 2022 Teile von Airbus und große Teile der Tochter Premium Aerotec in einer neuen Tochter aufgehen sollen, die sich um die Fertigung von Rumpfteilen kümmert. Zudem plant Airbus eine neue Einheit, die sich auf die Fertigung von Einzelteilen und Kleinkomponenten konzentriert. Für dieses Unternehmen, das auch andere Kunden als Airbus beliefern soll, strebt der Flugzeugbauer die Verbindung mit einem "starken, externen Partner" an. Betroffen sind in der einen oder anderen Form nach früheren Angaben der IG Metall knapp 10 000 Beschäftigte an den Airbus-Standorten in Hamburg und Stade sowie bei Premium Aerotec in Nordenham, Varel und Augsburg.

© dpa-infocom, dpa:210827-99-988990/2

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