Hunde für Afrikanische Schweinepest ausgebildet

Eine Hundestaffel soll bei Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Bayern nach toten Wildschweinen suchen. Die ersten fünf Tiere seien nun als Kadaver-Suchhunde ausgebildet, erklärte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (FW) am Montag im Feuchter Forst. "Keiner hat so gute Spürnasen wie ausgebildete Suchhunde. Die Hunde können Wildschweinkadaver selbst im tiefsten Dickicht aufspüren"
| dpa
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Ein Schild mit der Aufschrift "Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen, Pufferzone" hängt an einem Verkehrsschild.
Ein Schild mit der Aufschrift "Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen, Pufferzone" hängt an einem Verkehrsschild. © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Feucht

Die Hundestaffel soll bald aus 30 bis 40 Tieren und Hundeführer bestehen. Das Ministerium fördert den Aufbau nach eigenen Angaben mit rund 150 000 Euro. Bei der Suche nach den Kadavern sollen zudem Drohnen und Wärmebildkameras eingesetzt werden.

Um eine Ausbreitung der Seuche zu verhindern, wurden entlang der Autobahnen im Grenzgebiet zu Thüringen, Sachsen und Tschechien rund 500 Kilometer Zaun aufgestellt. Auch an den Autobahnen Richtung Österreich sind Zäune geplant. Außerdem stehen rund 900 Kilometer Zaun zur Verfügung, die im Seuchenfall zielgerichtet aufgestellt werden sollen. Als weitere Maßnahme erhöhte das Ministerium die Abschussprämie für Wildschweine auf bis zu 100 Euro.

Die Afrikanische Schweinepest ist eine Tierseuche, die bei Haus- und Wildschweinen nach kurzer Krankheit häufig zum Tod führt. Für den Menschen und andere Tierarten ist das Virus ungefährlich. In Bayern ist die Seuche noch nicht bestätigt, in Brandenburg und im angrenzenden Sachsen gibt es aber schon zahlreiche Fälle.

© dpa-infocom, dpa:210222-99-544735/2

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