Gurkenwasser gegen Glätte: Projekt soll ausgeweitet werden

Seit einem Jahr nutzen die Straßenmeistereien rund um Dingolfing Gurkenwasser gegen Straßenglätte. Das Verkehrsministerium zog am Montag gemeinsam mit dem Gurkenhersteller Develey ein positives Fazit des Pilotprojektes. Rund um die niederbayerische Stadt seien auf diese Weise rund 140 Tonnen Salz und knapp eine Million Liter Wasser eingespart worden, sagte Ministerin Kerstin Schreyer (CSU).
| dpa
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Salzinges Gurkenwasser wird von einem Winterdienstfahrzeug auf eine Straße gesprüht.
Salzinges Gurkenwasser wird von einem Winterdienstfahrzeug auf eine Straße gesprüht. © Armin Weigel/dpa/Archivbild
München/Dingolfing

Üblicherweise stellten Straßenmeistereien Salzwasser selbst her. In Dingolfing stellt die Firma Develey seit dem vergangenen Winter restliche Gurkensole zur Verfügung, die ansonsten über die Kläranlage entsorgt werden müsste.

Prozessabläufe und Lieferketten müssten noch optimiert werden, hieß es. Dann könnte das Projekt ausgeweitet werden. An den Straßen- und Autobahnmeistereien in einem Umkreis von etwa 85 Kilometern rund um Dingolfing könnten den Angaben nach dann fast fünf Millionen Liter Wasser und 700 Tonnen Salz pro Winter eingespart werden.

© dpa-infocom, dpa:210215-99-450689/2

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