Großeinsatz: Polizei gibt gegen bewaffnete Gruppe Schuss ab

Bei dem Großeinsatz der Polizei gegen eine Gruppe, die sich mit Waffen und Wehrmachtskleidung getroffen haben soll, ist auch ein Schuss gefallen.
| dpa
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Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens.
Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Polizeiwagens. © Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Ulm- Bei der Durchsuchung einer Wohnung im Kreis Tübingen hätten Polizisten eine Tür mit Schusswaffengebrauch geöffnet, sagte eine Sprecherin der Polizei am Freitag. Verletzt worden sei dabei niemand. Es habe keine Gegenwehr der Tatverdächtigen bei den Durchsuchungen gegeben. Zu möglichen Motiven, oder ob die Gruppe auch Pläne zum Einsatz der Waffen gehabt hat, konnte die Sprecherin zunächst nichts sagen. Auch die Auswertung der umfassenden Menge an Waffen dauere an, hieß es.

Rund 400 Polizisten, darunter auch Spezialkräfte, hatten am Donnerstag 17 Wohnungen und ein Waldstück in Baden-Württemberg und Bayern nach Beweismitteln durchsucht. Die Polizei ermittelt gegen 19 Männer und Frauen im Alter zwischen 27 und 77 Jahren. Sie stehen im Verdacht, unter anderem gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Versammlungsgesetz verstoßen zu haben. Die Tatverdächtigen kamen wieder auf freien Fuß. Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) sprach von einem "guten, harten Schlag gegen extremistische Bestrebungen".

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