"Größer denken": Länderübergreifende S-Bahn-Verbindung

Die Verkehrsminister von Bayern und Baden-Württemberg haben mit einer gemeinsamen Erklärung die erste länderübergreifende S-Bahn-Verbindung auf den Weg gebracht. Die Verbindung zwischen Crailsheim bei Schwäbisch Hall und Nürnberg soll spätestens bis Dezember 2024 fertiggestellt werden. Sowohl die bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer (CSU) und ihr Amtskollege Winfried Hermann (Grüne) sagten, dass beide Länder so näher zusammenrückten. "Das ist die Art Innovation, die wir brauchen. Wir müssen ein bisschen größer denken im Verkehrsbereich und die Mobilitätsfragen sind die Zukunftsfragen", sagte Schreyer bei einer gemeinsamen Veranstaltung am Freitag.
| dpa
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Verkehrsminister von Baden-Württemberg Winfried Hermann (Grüne).
Verkehrsminister von Baden-Württemberg Winfried Hermann (Grüne). © Sebastian Gollnow/dpa
Nürnberg/Crailsheim

"Wir haben uns einen ambitionierten Zeitplan vorgenommen", sagte Hermann. Gemeinsam könne man das Projekt aber pünktlich abschließen. Ein gemeinsam finanziertes Gutachten bilde die Grundlage der S-Bahn-Verlängerung. Nach Angaben von Hermann ist es ein starkes Bedürfnis der baden-württembergischen Region rund um Crailsheim, an die S-Bahn nach Nürnberg angebunden zu sein. Die neue Verbindung soll die Strecke für Pendler attraktiver machen. Die Bahnfahrer aus beiden Ländern sollen von einem einheitlichen Verkehrstarif profitieren. Beim Ausbau muss die Strecke der S4 von Dombühl bei Ansbach nach Crailsheim verlängert werden.

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