Grenzkontrollen: Regierung in Wien sprach mit Botschafter

Österreich hat auch auf diplomatischer Ebene die neuen deutschen Einreisebeschränkungen kritisiert.
| dpa
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Ein Bundespolizist weist einen aus Österreich kommenden Lkw-Fahrer in eine Kontrollstelle.
Ein Bundespolizist weist einen aus Österreich kommenden Lkw-Fahrer in eine Kontrollstelle. © Matthias Balk/dpa
Wien

Der deutsche Botschafter in Wien, Ralf Beste, sei am Sonntagabend bei einem Gespräch im Außenministerium auf die aus österreichischer Sicht Unverhältnismäßigkeit der deutschen Schritte hingewiesen worden, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Das sachliche Gespräch habe in guter Atmosphäre auf hoher Beamtenebene stattgefunden, hieß es.

Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg hatte für Augenmaß geworben. "Die Maßnahmen haben ganz schwerwiegende Auswirkungen auf ganz Österreich und stehen daher in einem klaren Widerspruch zu den "lessons learned" aus dem letzten Frühjahr."

Ziel der deutschen Grenzkontrollen ist, das Einschleppen von ansteckenderen Varianten des Coronavirus einzudämmen. Sowohl in Tschechien als auch in Tirol sind diese Varianten stärker verbreitet als in Deutschland. Deshalb dürfen aus den betroffenen Gebieten derzeit nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gab es zunächst für medizinisches Personal, Lastwagenfahrer und landwirtschaftliche Saisonkräfte.

© dpa-infocom, dpa:210215-99-447511/3

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