Glauber ruft Landwirte zu Schweinepest-Früherkennung auf

Um eine Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern, sollen laut Bayerns Umweltminister möglichst viele Landwirte an einem Früherkennungs-Programm teilnehmen.
| dpa
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Der bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber (Freie Wähler).
Der bayerische Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz, Thorsten Glauber (Freie Wähler). © Nicolas Armer/dpa/Archivbild

München – Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) hat Landwirte im Freistaat dazu aufgerufen, an einem Programm zur Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) teilzunehmen. "Die Maßnahme kann helfen, Existenzen zu sichern", sagte Glauber am Sonntag. 

Handelsbeschränkungen in Deutschland und der Europäischen Union müssten verhindert werden. Eine Teilnahme an dem Projekt mit Namen "Freiwillige Verfahren Status-Untersuchung ASP" kann bei den zuständigen Veterinärämtern beantragt werden. Umwelt- und Landwirtschaftsministerium stellen für die frühzeitigen Untersuchungen der Bestände bayerischer Schweinehalter jeweils 100.000 Euro bereit.

Am Donnerstag wurde der erste und bislang einzige Fall der von Afrika nach Europa eingeschleppten ASP bei einem Wildschwein in Brandenburg bestätigt. Für Menschen und andere Tierarten ist das Virus ungefährlich, bei Wild- und Hausschweinen führt es jedoch häufig nach kurzer Zeit zum Tod. Impfstoffe dagegen gibt es nicht. China verhängte als Deutschlands größter Abnehmer außerhalb der EU am Samstag einen Importstopp für Schweinefleisch aus der Bundesrepublik.

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