Giffey: Berlin kann München in zehn Jahren überholen

Berlin kann aus Sicht der SPD-Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin, Franziska Giffey, zu den führenden Wirtschaftsmetropolen Deutschlands aufrücken.
| dpa
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Franziska Giffey (l, SPD) und Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, lachen.
Franziska Giffey (l, SPD) und Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern, lachen. © Sven Hoppe/dpa
Berlin

"Ich glaube schon, dass wir es in den nächsten zehn Jahren schaffen können, auch deutlich andere Standorte wie München zu überholen - als Wirtschaftsstandort, als Technologiestandort, als Innovationsort", sagte Giffey der Deutschen Presse-Agentur. Sie verwies auf die Startup-Szene in der Hauptstadt und den Aufstieg mehrerer Berliner Unternehmen in den deutschen Börsen-Leitindex Dax.

Mit gut 40 000 Euro pro Kopf war das Bruttoinlandsprodukt Berlins laut Statistischem Bundesamt zuletzt etwa halb so hoch wie das Münchens. Bis zur Corona-Krise hatte die Bundeshauptstadt jedoch einen deutlichen Aufschwung erlebt und war wirtschaftlich jahrelang stärker gewachsen als der Bundesdurchschnitt, seit 2014 auch stärker als München.

In einem Punkt soll Berlin aber nicht werden wie München, stellte Giffey klar: die Höhe der Mieten. "Das wollen wir nicht." Auch hier seien innovative Lösungen notwendig, um eine bezahlbare und gerechte Stadt zu erhalten, sagte die SPD-Politikerin. "Das wäre doch mal schön: Eine Vision, die sagt, Berlin ist besser als Bayern."

© dpa-infocom, dpa:210911-99-175037/2

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