GfK: Kaufkraft steigt und Bayern weiter vorn

Die Kaufkraft der Verbraucher in Deutschland steigt auch in der Corona-Krise: Im kommenden Jahr wird nach einer Berechnung des Nürnberger Konsumforschungsunternehmens GfK jeder 23 637 Euro zur Verfügung haben. Damit wird die Menge an Geld bezeichnet, die für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit und Sparen zur Verfügung steht. Wieviel davon übrig bleibt, hängt aber auch an der Entwicklung der Verbraucherpreise im kommenden Jahr, die noch unbekannt ist.
| dpa
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Unter den Bundesländern liegt Bayern weiter an der Spitze: Mit 25 770 Euro haben die Bayern im Schnitt neun Prozent mehr in der Tasche als die anderen. Über dem Durchschnitt liegen ferner Hamburg, Baden-Württemberg und Hessen - der Rest der Bundesländern liegt unter dem Bundesmittel. Am schwächsten schneidet Mecklenburg-Vorpommern ab, hinter Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Bremen.

Der Landkreis mit der stärksten Kaufkraft bundesweit ist weiter das oberbayerische Starnberg mit 33 363 Euro pro Kopf vor dem Landkreis München (32 031 Euro), der den Vorjahreszweiten, den hessischen Hochtaunuskreis (31 873 Euro), auf den dritten Platz verdrängte.

Die Corona-Krise hat Einfluss auf die Kaufkraft, den Erkenntnissen der GfK zufolge aber stark unterschiedlich in den einzelnen Regionen. So sei Berlin - bezogen auf die Kaufkraft - am wenigsten von der Pandemie betroffen, das baden-württembergische Tübingen dagegen am meisten.

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