Gezielte Jagd auf Frauen in Würzburg?: Ermittlungen laufen

Ob der Messerangreifer von Würzburg gezielt Frauen töten wollte, war für die Ermittler am Sonntag noch unklar. "Die sichergestellten Gegenstände werden ausgewertet", sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes am Sonntag in München dazu lediglich. Das werde einige Zeit dauern, weil beispielsweise Material, das in der Obdachlosenunterkunft des Verdächtigen gefunden wurde, in somalischer Sprache sei. Daher sei es auch noch zu früh, etwa von Hassbotschaften zu sprechen.
| dpa
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Ein Herz mit der Aufschrift "Worte fehlen" liegt zwischen Kerzen in der Innenstadt.
Ein Herz mit der Aufschrift "Worte fehlen" liegt zwischen Kerzen in der Innenstadt. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Würzburg

Die Beamten untersuchen auch ein gefundenes Handy. "Die Auswertungen dauern einfach, erfahrungsgemäß mehrere Tage", sagte ein Ermittler der Deutschen Presse-Agentur. "Das muss jetzt alles übersetzt und bewertet werden." Unklar ist bislang vor allem das Motiv des Angreifers, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Ermittler gehen zum einen dem Verdacht nach, der 24 Jahre alte Somalier könnte psychisch krank sein. Zum anderen könnte eine extremistische Einstellung für den Messerangriff des Mannes in der Innenstadt mitverantwortlich gewesen sein.

Der Somalier sitzt in Untersuchungshaft. Er war nach dem Verbrechen mit drei Toten und sieben Verletzten von der Polizei angeschossen und festgenommen worden.

© dpa-infocom, dpa:210627-99-160699/2

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