Gewerkschaft: Corona-Einreisekontrollen "wenig zielführend"

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bayern hält die Corona-Einreisekontrollen an den Grenzen des Freistaats für "wenig zielführend". Die "Stichprobenkontrollen" von Reiserückkehrern trieben "die eh schon sehr hohe Belastung der dafür zuständigen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten noch weiter nach oben", teilte die Gewerkschaft am Donnerstag in München mit. Dadurch könnten Kernaufgaben in der Schleierfahndung "vernachlässigt werden".
| dpa
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Ein Polizist hält an einer Kontrollstelle eine Winkerkelle in der Hand.
Ein Polizist hält an einer Kontrollstelle eine Winkerkelle in der Hand. © Paul Zinken/dpa/ZB/Symbolbild
München

"Optimal wäre eine viel größere Ausdehnung der Kontrollen", sagte GdP-Landeschef Peter Pytlik. "Aber das können wir einfach nicht, weil wir das Personal dazu nicht haben." Zur Frage, wer solche flächendeckenden Kontrollen stattdessen übernehmen könnte, gebe es aber "keine Ideen", sagte Pytlik.

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte am Mittwoch eine positive Zwischenbilanz der Corona-Einreisekontrollen in Bayern gezogen: Die Bayerische Grenzpolizei habe trotz coronabedingter Zusatzaufgaben "herausragende Erfolge bei der Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität sowie der illegalen Migration" vorweisen können.

© dpa-infocom, dpa:210812-99-816563/2

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