Gewaltsamer Tod auf dem Radweg: Noch keine heiße Spur

Rund zehn Monate sind seit dem gewaltsamen Tod eines jungen Mannes auf einem Bayreuther Radweg vergangen - noch immer fehlt der Polizei eine heiße Spur. Nun rücken die Ermittler wieder einen Hammerkopf in den Fokus, den sie am Tatort gefunden haben.
| dpa
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Ein Schild, auf dem "Polizei" steht, hängt an einer Wache.
Ein Schild, auf dem "Polizei" steht, hängt an einer Wache. © Fabian Strauch/dpa/Symbolbild
Bayreuth

Es sei sehr wichtig, herauszufinden, woher dieses Werkzeug stammt, teilte ein Polizeisprecher am Dienstag mit. Die Beamten schließen nicht aus, dass dieses Werkzeug vor der Tatnacht im August 2020 gestohlen worden war. Jeder noch so kleine Hinweis auf den Hammerkopf könne für die Ermittlungen von Bedeutung sein, sagte der Sprecher. Der Kopf sei Teil eines älteren Schlosserhammers.

In der Nacht vom 18. auf 19. August hatten Passanten einen leblosen Körper auf einem Radweg in der Stadt entdeckt. Die Polizei geht davon aus, dass der 24-Jährige mit einem Messer umgebracht worden ist. Seitdem läuft die intensive Suche nach einem Tatverdächtigen. Auch in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY...ungelöst" war der Fall Ende April präsentiert worden. Rund 200 Hinweise seien danach eingegangen, sagte der Sprecher. Die Prüfung laufe noch.

Im Januar hatten die Ermittler zwei mögliche Täterprofile veröffentlicht: Der Täter könnte psychisch auffällig sein, aus irrationaler Angst und einem Gefühl der Bedrohung gehandelt haben. Es könnte aber auch sein, dass der Täter eine Tötungsfantasie umsetzte.

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