Gericht: Grünes Licht für umstrittene Hochspannungsleitung

Eine umstrittene Hochspannungsleitung im österreichischen Bundesland Salzburg kann endgültig gebaut werden. Der Verwaltungsgerichtshof in Wien hat die ordentliche Revision gegen die Genehmigung als unbegründet abgewiesen, wie es am Dienstag mitteilte. Damit hat auch die letzte Instanz im Sinne der Projektbetreiber entschieden. Die Stromleitung soll die Lücke im 380-kV-Ring schließen und gilt als wichtigstes Strominfrastrukturprojekt Österreichs. Das Projekt wird seit mehr als 20 Jahren geplant. Die Gegner wollten eine ungleich teurere Erdverkabelung als Alternative zu den Hochspannungsmasten erreichen.
| dpa
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Die Sonne geht hinter mehreren Strommasten unter.
Die Sonne geht hinter mehreren Strommasten unter. © Fabian Strauch/dpa/Archiv
Salzburg

Die geplante Stromtrasse verläuft zwischen Elixhausen (Flachgau) und Kaprun (Pinzgau) und ist 113 Kilometer lang. Im Gegenzug zur Errichtung der neuen Leitung werden rund 193 Kilometer an bestehenden 110- und 220-kV-Leitungen abgebaut. Das Investitionsvolumen für die Leitung beläuft sich laut Betreiber auf rund 890 Millionen Euro. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2025 geplant.

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