Gemeindetag: Miserables Management des Kultusministeriums

Bayerns Gemeinden haben dem Kultusministerium ein miserables Krisenmanagement in der Corona-Pandemie attestiert. "Seit Jahren fordern wir eine schlüssige und robuste Digitalisierungsstrategie von der Bayerischen Staatsregierung. Jetzt, in der Corona-Krise zeigt sich, dass das Kultusministerium weit davon entfernt ist, den Schülerinnen und Schülern funktionierende digitale Angebote in der Krise zu machen", sagte Gemeindetagspräsident Uwe Brandl am Donnerstag.
| dpa
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Uwe Brandl gibt eine Pressekonferenz.
Uwe Brandl gibt eine Pressekonferenz. © Britta Pedersen/dpa/Archivbild
München

Es sei "geradezu unerträglich", dass Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) nun darum bitte, die Lernplattform Mebis nur noch im Viertelstundentakt aufzurufen. "Das ist eine Bankrotterklärung des Kultusministers", sagte Brandl. "So kann das nicht weitergehen!"

Brandl wies darauf hin, dass die Gemeinden und Städte als Sachaufwandsträger der Schulen seit Jahren größte Anstrengungen unternehmen, die Schulen für das digitale Zeitalter fit zu machen. Das Kultusministerium schaffe es aber nicht, das Ganze mit Leben zu füllen. "Die Lehrkräfte sind demotiviert, es fehlt ein schlüssiges Gesamtkonzept für den sinnvollen Gebrauch der beschafften Hardware und jetzt zeigt sich auch noch, dass das Ministerium es nicht schafft, den digitalen Unterricht zu Hause zu ermöglichen", sagte Brandl.

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