Gefrorene Leiche in Hütte in Österreich gefunden

Ein Mann hat sich in den Vorarlberger Alpen in Österreich Zugang zu einer Berghütte verschafft, den Ofen angezündet und ist an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben. Wie die Landespolizeidirektion Vorarlberg am Montag mitteilte, fanden zwei Mitglieder eines Alpenvereins am vergangenen Dienstag die gefrorene Leiche des 36-Jährigen, als sie an der Hütte eine Reparatur durchführen wollten.
| dpa
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Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife.
Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. © Lino Mirgeler/dpa/archiv
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Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Mann in die Hütte eingedrungen war und dort seit einiger Zeit lebte. Offenbar habe er den Ofen angeschürt, aber nicht gewusst, dass das Ofenrohr über dem Dach abmontiert und die Öffnung mit einer Platte verschlossen worden war. Auf diese Weise war die Hütte nach Polizeiangaben winterfest gemacht worden. Daher konnten die Giftgase nicht entweichen. Der Brite mit Wohnsitz in Vorarlberg atmete Kohlenmonoxid ein und starb. 

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