Geflügelpest breitet sich in Bayern weiter aus

Die Geflügelpest breitet sich in Bayern weiter aus. Das Virus vom Typ H5N8 wurde bei einer Möwe in Herrsching am Ammersee nachgewiesen, wie das Landratsamt Starnberg am Dienstag mitteilte. Um die Übertragung der auch Vogelgrippe genannten Krankheit zu verhindern, gilt demnach "ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt" bis mindestens 15. März im gesamten Landkreis unter anderem eine Stallpflicht für Geflügel.
| dpa
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Starnberg

Für Menschen gilt die Geflügelpest als ungefährlich. Die Tierseuche tritt seit November in Bayern auf. Der Erreger wurde erstmals bei erlegten Stockenten im Landkreis Passau nachgewiesen. Auch bei zwei toten Schwänen aus dem Landkreis Landsberg am Lech und drei Schwänen in Unterfranken wurde dieser bestätigt.

Die Infektionskrankheit kommt vor allem bei Wasservögeln vor. Bei Hühnern und Puten werden die höchsten Erkrankungs- und Sterberaten beobachtet - teilweise bis zu 100 Prozent. Die Geflügelpest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche und wird daher staatlich bekämpft.

© dpa-infocom, dpa:210126-99-178046/2

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