Geburtenhoch und Anstieg der Sterbefälle in Bayern

In Bayern sind nach Angaben des Statistik-Landesamtes im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen gestorben als 2019. Wie die Behörde am Dienstag berichtete, sind im Jahr 2020 insgesamt 143.367 Menschen im Freistaat gestorben. Dies sei eine Zunahme von 6,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Dieser deutliche Zuwachs ist vor allem eine Folge der Corona-Pandemie", teilte das Landesamt in Fürth mit. Im Jahresverlauf sei ersichtlich, dass sich die Zahl der Gestorbenen parallel zum Infektionsgeschehen entwickelt habe.
| dpa
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Fürth

Die Behörde berichtete aber auch über ein "Geburtenhoch". In Bayern seien 128.764 Kinder im Jahr 2020 geboren worden, was ein Anstieg von 0,4 Prozent gewesen sei. "Dies ist die höchste Geburtenzahl seit dem Jahr 1997", hieß es. "Die hohen Geburtenzahlen im Jahr 2020 sind in erster Linie auf die derzeit vergleichsweise hohe Anzahl junger Frauen im gebärfähigen Alter zurückzuführen."

Letztlich bedeutete dies aber dennoch, dass im Freistaat rund 14.600 Menschen mehr gestorben als zur Welt gekommen sind. Dieser "Sterbefallüberschuss" lag aufgrund der Pandemie deutlich höher als der Durchschnittswert der Jahre 2016 bis 2019, der etwa 6200 betrug.

© dpa-infocom, dpa:210622-99-98502/2

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