Für 2,4 Millionen Euro: Stadt filtert Uran aus Trinkwasser

Die Stadt Dinkelsbühl (Landkreis Ansbach) will künftig den Grenzwert von Uran in ihrem Trinkwasser deutlich senken. Dazu sei eine Uranfilteranlage installiert worden, sagte Andreas Karl von den zuständigen Stadtwerken am Mittwoch. Die rund 2,4 Millionen teure Investition werde mit 1,5 Millionen Euro vom Freistaat Bayern bezuschusst. Zuerst hatte der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet.
| dpa
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Dinkelsbühl

Der Grenzwert für Uran im Trinkwasser ist laut dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) seit November 2011 auf zehn Mikrogramm pro Liter festgelegt. Bislang mussten die Stadtwerke Dinkelsbühl ihr Trinkwasser mit anderem Wasser vermischen, um unter dem Uran-Grenzwert zu bleiben. Gelegentlich habe der Wert in den letzten zwei Jahren dennoch bei elf oder zwölf Mikrogramm gelegen.

Mithilfe der neuen Uranfilteranlage soll der künftige Grenzwert dauerhaft unter 2 Mikrogramm liegen. Dies sei der Grenzwert für Babynahrung, sagte Karl. Aktuell würden rund 12.000 Bürger über die Stadtwerke Dinkelsbühl mit Trinkwasser versorgt.

© dpa-infocom, dpa:210519-99-659071/3

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