Frühlingsfit: Eisbader steigen coronabedingt allein ins Nass

Eisbader in Brandenburg machen sich fit für den Frühling - aber coronabedingt nicht gemeinsam.
| AZ/dpa
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Eisbader Mario geht bei Minusgraden in Badehose ins Wasser.
Eisbader Mario geht bei Minusgraden in Badehose ins Wasser. © Annette Riedl/dpa

Brandenburg an der Havel/ Cottbus - Die etwa 24 Mitglieder des Vereins "Brandenburger Eisbären" gingen derzeit zwar nicht in der Gruppe ins kalte Wasser wie sonst dreimal die Woche, aber jeder für sich ziehe das "Training" trotzdem durch, berichtete die Vereinsvorsitzende Jutta Tasche der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Vorrangiges Badeziel sei die Havel, aber auch umliegende Seen würden für das kalte Bad genutzt.

"Wenn draußen richtig Frost ist, ist das Wasser gefühlt warm", beschrieb Tasche ihr Badeerlebnis. Sie selbst und ihr Lebensgefährte gingen jeden Tag um 7.00 Uhr in den zwei Grad kalten Pool im Garten, in den zunächst ein Loch durch das etwa sechs Zentimeter dicke Eis gehackt werden musste, sagte die 76-Jährige.

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Für Tasche hat die Badesaison nach eigenen Angaben nie aufgehört. Vom Oktober sei sie nahtlos zum "Winterbaden" übergegangen. Der Verein, dem ihr zufolge junge und alte Eisbade-Fans angehören, feiert im März sein 41-jähriges Bestehen. Eigentlich waren laut der Vorsitzenden etliche Veranstaltungen geplant, die nun in der Corona-Pandemie ausfielen, darunter ein Treffen von bis zu 5000 Winterschwimmern in Polen um den Valentinstag herum.

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