Freie Wähler für bürgerliche Koalition in Berlin bereit

Der Bundesvorsitzende der Freien Wähler, Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, hält seine Partei auch in Berlin für regierungsfähig.
| dpa
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Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister und Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern, spricht in der Pressekonferenz nach einer Kabinettssitzung zur weiteren Entwicklung in der Corona-Pandemie.
Hubert Aiwanger, Wirtschaftsminister und Landesvorsitzender der Freien Wähler in Bayern, spricht in der Pressekonferenz nach einer Kabinettssitzung zur weiteren Entwicklung in der Corona-Pandemie. © Matthias Balk/dpa

München - Die Freien Wähler hätten in Bayern eine schwarz-grüne Regierung verhindert, sagte Aiwanger am Mittwoch beim per Online-Schalte abgehaltenen Dreikönigstreffen seiner Partei. "Genauso stelle ich mir das im Herbst auch in Berlin vor", betonte er. "Ich sage es jetzt schon voraus, dass wir für eine bürgerliche Koalition zur Verfügung stehen", erklärte Aiwanger.

Es gelte, bei den kommenden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Thüringen gute Ergebnisse zu erzielen und vielleicht in das eine oder andere Parlament einzuziehen. Mit mehr Sichtbarkeit für den Wähler auf Bundesebene könnten die Freien Wähler auch eine Alternative zu denjenigen seien, die sich in ideologischen Gedanken verlören und verbraucht seien. "Die Freien Wähler werden bei der Bundestagswahl selbstverständlich dabei sein, wir werden bundesweit Listen aufstellen, wir werden bundesweit wählbar sein", sagte Aiwanger.

Die Freien Wähler hatten bei der Bundestagswahl vor vier Jahren 1,0 Prozent der Stimmen erhalten. Damit wiederholten sie exakt das Ergebnis, das sie bereits 2013 erreicht hatten.

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