Frau ertränkt: Prozess um angebliche Tötung auf Verlangen

Zwei Frauen wollen gemeinsam Suizid begehen. Als das misslingt, bringt die eine die andere um - angeblich auf deren Wunsch hin. Nun muss sich ab heute eine 24-Jährige vor dem Landgericht Passau wegen Tötung auf Verlangen verantworten.
| dpa
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Schild "Landgericht - Amtsgericht - Betreuungsgericht" an der Fassade vom Landgericht.
Schild "Landgericht - Amtsgericht - Betreuungsgericht" an der Fassade vom Landgericht. © Matthias Balk/dpa/Archivbild
Passau

Nach Justizangaben fuhren die beiden Frauen im August 2019 zum Rannasee bei Wegscheid (Landkreis Passau) nahe der Grenze zu Österreich, wo sie mit dem Auto ins Wasser fahren wollen, um sich das Leben zu nehmen. Als der Wagen im Schlamm stecken blieb, soll die Beifahrerin die jetzt Angeklagte gebeten haben, sie zu ertränken. Das habe sie getan, wie die 24-Jährige im Zuge der Ermittlungen angab.

Die Mutter des Opfers ist als Nebenklägerin zugelassen. Es sind zunächst vier Verhandlungstermine angesetzt, das Urteil wird am 3. November erwartet.

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