Forschungsprojekt soll freilaufende Schweine schützen

Freilandhaltung von Schweinen soll in Bayern trotz drohender Gefahr durch die Afrikanische Schweinepest möglich bleiben.
| dpa
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Freilaufende Duroc-Schweine laufen im Sonnenaufgang über eine Weide.
Freilaufende Duroc-Schweine laufen im Sonnenaufgang über eine Weide. © Stefan Jaitner/dpa/Archivbild
München

Mit welchen Sicherheitsvorkehrungen das funktionieren kann, solle ein neues Sonderforschungsprojekt des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zeigen, sagte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) am Montag in München.

"Wir wollen in Bayern auch zukünftig eine Auslauf- und Freilandhaltung von Schweinen", betonte Glauber. Man brauche aber "praktikable Maßnahmen", um Kontakte und Übertragungen von Wild- auf Hausschweine zu verhindern. Das sei bislang besonders für Betriebe mit offenen Stallsystemen schwierig.

Die für Menschen ungefährliche Tierseuche führt bei Wild- und Hausschweinen häufig nach kurzer Krankheit zum Tod. Es gibt keine Impfstoffe dagegen. In Brandenburg und in Sachsen wurde die Tierseuche bereits nachgewiesen. Um eine Einschleppung in Bayern zu verhindern, hat der Freistaat Ende November in nördlichen und östlichen Grenzgebieten Schutzzäune aufstellen lassen.

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