Forschung zu Parasit an bayerisch-tschechischer Grenze

Wissenschaftler wollen die Ausbreitung eines Parasiten - des Großen Amerikanischen Leberegels - in den beiden Nationalparks Bayerischer Wald und Böhmerwald (Šumava) eindämmen. Dafür haben Fachleute der Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) in Freising ein grenzübergreifendes Projekt gestartet. Wie die LWF am Freitag mitteilte, befällt der Parasit vor allem Rot-, Reh- und Schwarzwild, aber auch Nutztiere. Der Krankheitsverlauf bei infizierten Tieren könne sehr unterschiedlich ausfallen, bei Rehen beispielsweise ende er häufig tödlich.
| dpa
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Freising

Der Große Amerikanische Leberegel (Fascioloides magna) ist den Angaben nach ein Parasit des Nordamerikanischen Wapiti, Karibu und Weißwedelhirschen und wurde im frühen 20. Jahrhunderts mit dem Import amerikanischer Hirsche nach Europa eingeschleppt. Unter anderem in Italien, Kroatien und Österreich hatte er sich schnell etabliert. In Bayern gibt es seit einigen Jahren häufiger Nachweise des Parasiten und 2019 erstmals bei einem Rotwild im Bereich der Nationalparks Böhmerwald/Bayerischer Wald.

© dpa-infocom, dpa:210528-99-777348/2

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