Forscher finden weitere Teile von Menschenaffe "Udo"

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Madelaine Böhme, Paläontologin der Universität Tübingen, steht in der Tongrube "Hammerschmiede" auf der mit Folie abgedeckten Fundstelle des rund 11,6 Millionen Jahre alten Menschenaffen "Udo".
Madelaine Böhme, Paläontologin der Universität Tübingen, steht in der Tongrube "Hammerschmiede" auf der mit Folie abgedeckten Fundstelle des rund 11,6 Millionen Jahre alten Menschenaffen "Udo". © Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Pforzen/Tübingen (dpa) - Forscher der Universität Tübingen haben in der Allgäuer Tongrube "Hammerschmiede" weitere Knochenstücke von Menschenaffe "Udo" gefunden. Zumindest ein Teil der fünf Objekte stamme von "Danuvius guggenmosi", dessen Fund Annahmen zur Entwicklung des aufrechten Gangs infrage gestellt hatte, sagte die Paläontologin und Leiterin der Grabungen, Madelaine Böhme. "Sie stammen aus Körperteilen, die wir bisher noch nicht kannten." Zunächst hatte die "Allgäuer Zeitung" berichtet.

Ob alle fünf Knochenstücke von "Udo" stammen, ist Böhme zufolge bislang zwar unklar. "Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um verschiedene Menschenaffen in unmittelbarer Nähe handelt, ist aber gering", betonte Paläontologin Böhme. Derzeit würden die Knochenstücke in Tübingen untersucht, mit der Veröffentlichung von Ergebnissen rechne sie 2021 aber nicht mehr.

© dpa-infocom, dpa:210211-99-395404/2

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