Flughafen Friedrichshafen im Schutzschirmverfahren

Angesichts der wirtschaftlichen Folgen durch die Corona-Krise hat der Flughafen Friedrichshafen beim Amtsgericht Ravensburg ein Schutzschirmverfahren beantragt. Dem Antrag habe das Gericht stattgegeben, teilte der Bodensee-Airport am Freitag mit. Der Betrieb des Flughafens sei auch während des Verfahrens sichergestellt. Arbeitsplätze sollen auch im Rahmen einer Umstrukturierung erhalten bleiben.
| dpa
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Friedrichshafen

Der Schritt sei trotz großer Unterstützung aus der Politik und Wirtschaft notwendig geworden, erklärte der Flughafen. Auch mit der begonnenen Impfungen sei bis weit ins Jahr 2021 keine wesentliche Verbesserung zu erwarten. Für das abgelaufene Geschäftsjahr hatte Geschäftsführer Claus-Dieter Wehr ein Minus von mindestens 80 Prozent bei den Erlösen erwartet, die 2019 bei 9,5 Millionen Euro gelegen hatten. Die Umsatzzahlen für 2020 wurden noch nicht veröffentlicht.

Ein Schutzschirmverfahren ist eine Besonderheit im deutschen Insolvenzrecht. Das Verfahren kann in Eigenverwaltung durchgeführt werden, es muss rasch ein Sanierungsplan vorgelegt werden. Voraussetzung ist die grundsätzliche Aussicht auf eine Sanierung des Betriebes.

© dpa-infocom, dpa:210205-99-317539/2

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