Festnahmen mutmaßlich Mitwirkender im Drogenschmuggel

Nach Razzien in mehreren Bundesländern hat die Polizei vier mutmaßliche Mitwirkende eines großangelegten Drogenschmuggels verhaftet. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, handelt es sich um einen 38-jährigen aus dem nordrhein-westfälischen Gladbeck, einen 22-Jährigen und einen 54-Jährigen aus Speyer in Rheinland-Pfalz sowie einen 43-Jährigen aus dem bayerischen Straubing. Sie sollen einer Tätergruppe angehören, die den internationalen Transport von Kokain, Haschisch oder Amphetaminen per Schiffscontainer vor allem für den arabischen Raum organisiert haben soll. Das Rauschgift - jeweils hunderte Kilo - sei in Maschinenteilen oder "falschen" Kartons wie vermeintlichen Kisten mit Seife versteckt worden.
| dpa
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Der Schriftzug "Polizei" steht auf einem Streifenwagen.
Der Schriftzug "Polizei" steht auf einem Streifenwagen. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild
Gladbeck

Die Drogen sollen überwiegend für den arabischen Raum bestimmt gewesen sein, wurden aber zur Verschleierung auch über europäische Häfen verschifft. So waren unter anderem 2020 in der rumänischen Stadt Constanta zwei Lieferungen im Straßenverkaufswert von geschätzten 130 Millionen Euro sichergestellt worden. Nach Hinweisen einer großen Kokainlieferung nach Spanien hatten schwedische Ermittler im September 2020 jedoch in Göteborg nur noch einen leeren Container mit aufgetrennten Wänden auffinden können.

© dpa-infocom, dpa:211123-99-113264/2

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