Festnahmen bei Demo in Schweinfurt: Versuchte Brandstiftung

Nach einer nicht angemeldeten Demo gegen Corona-Maßnahmen am Sonntag in Schweinfurt dauern die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei an. Vier Menschen sollten am Montag dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken sagte. Am Sonntagabend hatte die Polizei insgesamt zehn Menschen vorläufig festgenommen; sechs sind wieder auf freiem Fuß, müssen aber mit einem Strafverfahren rechnen.
| dpa
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Feuerwehrleute stehen hinter einem Einsatzfahrzeug.
Feuerwehrleute stehen hinter einem Einsatzfahrzeug. © Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild
Schweinfurt

Am Rande der Demonstration hätten zwei Verdächtige versucht, mit Brandbeschleunigern ein Zivilfahrzeug der Polizei anzuzünden, sagte der Polizei-Sprecher weiter. Die Tat sei schnell bemerkt und das Feuer gelöscht worden. Acht weitere Menschen hätten unter anderem mit Schlägen und Tritten gegen Beamte Widerstand gegen Identitätsfeststellungen geleistet.

Die Polizei hatte am Sonntag von "teils heftiger Aggressivität" gesprochen: Bis zu 2000 Menschen waren größtenteils ohne Maske auf engem Raum durch die Schweinfurter Innenstadt gezogen. Die meisten Menschen hätten friedlich protestiert, einige hätten sich allerdings aggressiv gezeigt und versucht, andere aufzuwiegeln, hatte die Polizei geschildert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Demonstration kamen nach Beobachtung der Ermittler überwiegend aus der Region.

© dpa-infocom, dpa:211213-99-364076/2

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