Festival-Veranstalter: Müssen Corona-Entwicklung abwarten

Angesicht der aktuellen Corona-Lage herrscht bei der Planung der großen Sommerfestivals Unklarheit. Es müssten die konkreten Entwicklungen abgewartet werden, heißt es beispielsweise bei eventimpresents und Live Nation, den Veranstaltern von "Rock am Ring" (Nürburgring) und "Rock im Park" (Nürnberg). "Deshalb ist eine Aussage über das Stattfinden erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich." Nach der coronabedingten Absage im vergangenen Jahr soll die diesjährige Ausgabe des Zwillingsfestivals am zweiten Juni-Wochenende über die Bühne gehen. Auftritte von Bands wie Green Day oder Volbeat wurden von 2020 auf dieses Jahr verlegt.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Während eines Konzerts wird ein Fan beim Crowd-Surfing auf Händen getragen.
Während eines Konzerts wird ein Fan beim Crowd-Surfing auf Händen getragen. © Christophe Gateau/dpa/Symbolbild
Nürburg

"Es gibt noch viele Fragezeichen", sagt auch Stephan Thanscheidt vom Veranstalter FKP Scorpio. "Wir müssen auch abwarten, wie sich die Infektionszahlen und die Verfügbarkeit der Impfstoffe entwickeln." Der Veranstalter organisiert das "Hurricane" (Scheeßel/Niedersachsen) und das "Southside" (Neuhausen ob Eck/Baden-Württemberg), das vom 18. bis 20. Juni geplant ist.

"Es herrscht derzeit große Unsicherheit in der Branche", sagt der Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, Jens Michow. "Für die Sommerfestivals werden wir spätestens bis Mitte März Entscheidungen benötigen, in welcher Form sie stattfinden können, weil sie eine Mindestzeit zur Vorbereitung benötigen."

© dpa-infocom, dpa:210127-99-186393/2

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen