FDP kämpft am Gillamoos für Regierungsbeteiligung

Keine drei Wochen vor der Bundestagswahl hat die FDP beim politischen Gillamoos ihre Ambitionen auf Plätze am künftigen Kabinettstisch in Berlin erneut unterstrichen. "Wir müssen so stark werden, dass keine Regierung ohne uns möglich ist", sagte FDP-Landeschef Daniel Föst am Montag bei seinem im Internet übertragenen Auftritt im niederbayerischen Abensberg. Föst warnte vor der Möglichkeit einer rot-rot-grünen Bundesregierung.
| dpa
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Abensberg

Solange Olaf Scholz (SPD) eine Regierung aus Linke, SPD und Grüne nicht ausschließe, sei Scholz für ihn "der rote Olaf". Was Rot-Rot-Grün dem Land antun kann, sei tagtäglich in Berlin zu beobachten. "Das führt in den Abgrund. Wir müssen so stark werden, dass dieses Harakiri-Szenario verhindert wird", warnte Föst.

Aber auch Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) könne man laut Föst nicht mit den Grünen alleine lassen: "Die unionsgeführte Kanzlerschaft hat bewiesen, dass ein liberaler Fortschrittsmotor in der Regierung fehlt".

In Umfragen liegt die FDP derzeit bei für ihre Verhältnisse sehr komfortablen Werten zwischen 11 und 13 Prozent. Ihr werden daher gute Aussichten auf eine Regierungsbeteiligung nach der Wahl am 26. September zugesprochen.

© dpa-infocom, dpa:210906-99-112661/2

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