Fahrer bemerkt gefälschtes Nummernschild

Einem Autofahrer ist in Unterfranken aufgefallen, dass der vor ihm fahrende Wagen das gleiche Kennzeichen hatte wie das Auto eines Verwandten. Der Mann erkannte, dass das Nummernschild gefälscht sein musste, verfolgte den anderen Fahrer bis kurz vor dessen Haus in Faulbach (Landkreis Miltenberg) und rief die Polizei, wie diese am Montag mitteilte. Der 53-Jährige, der das Kennzeichen fälschte, sei ein sogenannter Selbstverwalter, der die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland nicht anerkenne - ähnlich wie die "Reichsbürger". 
| dpa
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Das Wort "Polizei" steht auf der Karosserie eines Einsatzwagens.
Das Wort "Polizei" steht auf der Karosserie eines Einsatzwagens. © Marijan Murat/dpa/Symbolbild
Faulbach

Als die Polizei eintraf, hatte der Mann sein Auto in eine Garage gebracht. Wie ein Sprecher sagte, rechnete der 53-Jährige bereits mit dem Eintreffen der Beamten, da ihn sein Verfolger auf das offensichtlich gefälschte Nummernschild angesprochen hatte. Zunächst habe sich der Mann geweigert, die selbstgemachten Nummernschilder herauszugeben. Außerdem zeigte er den Beamten den Angaben zufolge einen keltischen Fantasieausweis. Einen Führerschein habe er nicht gehabt.

Schließlich öffnete der 53-Jährige seine Garage, die Polizei beschlagnahmte sein Auto. Der Mann wurde wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Nach Angaben des Sprechers hatte der 53-Jährige schon öfter Ärger mit den Behörden. 

© dpa-infocom, dpa:210628-99-173676/3

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