Fähre "Schorsch" segelt zum Schiffs-TÜV durch die Luft

Fähre "Schorsch" segelt durch die Luft: Um vom Schiffs-TÜV geprüft zu werden, sind im unterfränkischen Landkreis Kitzingen Fähren aus dem Main gehoben worden. Die Prüfung zur Instandhaltung des rund 25 Tonnen schweren Schiffs "Schorsch" erfolgt alle fünf Jahre, wie ein Fährmann in Volkach (Landkreis Kitzingen) am Mittwoch erzählte. Das rund 22 Meter lange Schiff aus dem Jahr 1945 wurde mit Sand abgestrahlt und wird nun sechs bis acht Wochen lang begutachtet. Benannt ist "Schorsch" nach einem Fährmann, der 47 Jahre lang das Schiff von Ufer zu Ufer steuerte.
| dpa
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Die Auto- und Personenfähre "Schorsch" überquert in Fahr bei Volkach (Bayern) den Main.
Die Auto- und Personenfähre "Schorsch" überquert in Fahr bei Volkach (Bayern) den Main. © Daniel Karmann/dpa/Archivbild
Volkach

Die Mainfähren gehören in Unterfranken zum öffentlichen Straßennetz. Daher gilt derzeit auch an Bord die FFP2-Maskenpflicht. Anwohner und Pendler nutzen sie, um auf die andere Flussseite zu gelangen - zum Arzt, Apotheker oder Arbeitsplatz. Für Touristen ist die Fahrt vorbei an Weinbergen und Winzerdörfern eine Attraktion. Festangestelltes Personal, oft Minijobber, führt die Fähren zwischen großen Güter- und Hotelschiffen oder Freizeitkapitänen auf Motorbooten auf die andere Flussseite.

In Unterfranken gibt es der Regierung zufolge noch sechs kommunal betriebene Fähren. Da sich mit den Fähren schwer Geld verdienen lässt und Kommunen jährlich drauf zahlen müssen, werden sie immer wieder zum Politikum.

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