Ex-Verkehrsminister Ramsauer nennt K-Frage quälend

Der frühere Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) hat den Machtkampf um die Kanzlerkandidatur der Union als quälend bezeichnet. "Es quält uns alle, das Prozedere. Und das Prozedere quält natürlich auch die beiden Hauptdarsteller, Armin Laschet und Markus Söder", sagte Ramsauer am Donnerstag im Deutschlandfunk. "Jetzt sind wir natürlich in einem ungeheuren Zeitdruck."
| dpa
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Peter Ramsauer (CSU), früherer Bundesverkehrsminister.
Peter Ramsauer (CSU), früherer Bundesverkehrsminister. © Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild
Berlin

Den Auftritt von CDU-Chef Laschet und CSU-Chef Söder vor der Unionsfraktion am Dienstag bezeichnete der CSU-Politiker als "offene Feldschlacht". Er habe "es schon für einen Fehler des Fraktionsvorsitzenden (Ralph Brinkhaus) gehalten, dass er hier eine Arena eröffnet, wo er zwei Gladiatoren hineinführt und dann Blut fließen lässt". Er selbst habe sich an der Diskussion nicht beteiligt.

An die Adresse der größeren Unionspartei sagte Ramsauer: "Die CDU muss wissen, was sie eigentlich will." Am Montag hatten die Präsidien von CDU und CSU jeweils ihrem Vorsitzenden den Rücken gestärkt. Zur Rolle der Bundeskanzlerin meinte der CSU-Politiker: "Manchmal hat man sogar den Eindruck, als ob Angela Merkel gerade darauf warten würde, noch einmal gerufen zu werden in dieser ganzen Auseinandersetzung."

© dpa-infocom, dpa:210415-99-211101/2

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