Europäische Förderung in Millionenhöhe für Forscher

Bayerische Forscher sind vorn dran bei Förderungen des Europäischen Forschungsrates: Fast ein Drittel der bundesweit 50 mit Consolidator Grants unterstützten Projekte werden in Bayern umgesetzt.
| dpa
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Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) im Bayerischen Landtag teil.
Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) im Bayerischen Landtag teil. © Peter Kneffel/dpa/Archivbild
München

16 Wissenschaftler bayerischer Universitäten erhalten eine europäische Förderung in Millionenhöhe für ihre Forschungsprojekte. Der Europäische Forschungsrat (ERC) vergebe bei dem Programm Consolidator Grants 2020 jeweils bis zu zwei Millionen Euro für die einzelnen Projekte, teilte das Wissenschaftsministerium am Mittwoch mit.

Die Vergabe bedeute ein "Gütesiegel für die herausragende Qualität der Forschung" im Freistaat, sagte Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU). Das spreche für die Wissenschaftler im Freistaat. "Ich bin stolz auf ihre international anerkannte, wegweisende Arbeit für Innovation und Fortschritt, die sie an unseren bayerischen Universitäten und Universitätsklinika leisten."

Die Förderungen gehen an Wissenschaftler an den Münchner Universitäten LMU und TUM, an den Universitäten in Erlangen, Regensburg, Bamberg und Würzburg sowie am Universitätsklinikum Erlangen. Die Forschungsprojekte reichen von Politik, Geschichte der Spätantike und Archäologie über Medizin, Chemie und Physik bis hin zu Wirtschaftswissenschaften und Life Sciences.

Etwa untersucht der Bamberger Historiker Peter Riedlberger Konstitutionen der Spätantike, wie die Otto-Friedrich-Universität Bamberg mitteilte. Das Projekt zu Gesetzestexten aus der Zeit zwischen 300 und 600 nach Christus beginnt im neuen Jahr.

Die Förderung im Zuge der Consolidator Grants 2020 kann für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren laufen. Das Fördervolumen beträgt insgesamt rund 655 Millionen Euro. 50 der europaweit 327 Forschungsprojekte aus 23 Staaten werden an einer Einrichtung in Deutschland durchgeführt, 16 Grants und damit rund ein Drittel gehen davon geht an Forscher an bayerischen Universitäten.

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