Eurofighter in Neuburg wegen Corona länger am Boden

Die Eurofighter der Bundeswehr in Neuburg an der Donau können wegen Corona-Fällen länger als bisher geplant nicht fliegen. Der zunächst bis mindestens Wochenanfang verhängte Stopp wurde nun auf unbestimmte Zeit verlängert.
| dpa
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Ein Eurofighter landet mit einem Bremsschirm.
Ein Eurofighter landet mit einem Bremsschirm. © Oliver Berg/dpa/Archivbild
Neuburg an der Donau

Zwar seien bei den umfangreichen Tests der Angehörigen des Taktischen Luftwaffengeschwaders 74 in den vergangenen Tagen keine weiteren Corona-Fälle festgestellt worden, teilte ein Sprecher des Geschwaders am Montag mit. Das Nachverfolgen der Infektionskette brauche aber noch Zeit.

Zuletzt hatte die Luftwaffe von mehreren Corona-Fällen gesprochen, ohne genau Zahlen zu nennen. Alle Getesteten bleiben den Angaben nach zunächst zu Hause in Isolation, bis alle Betroffenen überprüft wurden. "Nach Abschluss der Überprüfungen ist geplant, den Flugbetrieb zeitnah wieder aufzunehmen", hieß es.

Vom Fliegerhorst in Neuburg an der Donau wird mit den Kampfjets normalerweise der Luftraum über Süddeutschland geschützt. Die sogenannte Alarmrotte kann innerhalb kürzester Zeit aufsteigen, etwa wenn zu einem Passagierflugzeug der Funkkontakt abreißt.

Nach früheren Angaben ist der Luftraum aber weiterhin geschützt: durch das Luftwaffengeschwader 31 im nordrhein-westfälischen Nörvenich.

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