Erzbistum Bamberg auf Sparkurs: Etat soll schrumpfen

Das Erzbistum Bamberg muss sparen und reduziert seinen Haushalt bis 2025 um 20 Millionen Euro.
| dpa
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Besucher stehen im Bamberger Dom.
Besucher stehen im Bamberger Dom. © Nicolas Armer/dpa/Archivbild
Bamberg

Der Sparkurs ist eine der Maßnahmen, mit denen die Kirche auch bei sinkenden Katholikenzahlen, mit weniger Personal und bei rückläufigen Kirchensteuereinnahmen handlungsfähig bleiben soll, wie das Erzbistum am Mittwoch mitteilte.

Die geplanten Einsparungen von 20 Millionen Euro entsprechen 11 Prozent des Haushalts von 2020 (rund 185 Millionen Euro). Einen Großteil der Einsparungen soll demnach die Begrenzung des Bauhaushalts bringen. Dieser ist ab 2022 bis auf Weiteres auf 25 Millionen Euro pro Jahr begrenzt. 2020 lag er noch bei 35,1 Millionen Euro, wie das Erzbistum mitteilte.

Die Kosten für Büromieten solle um ein Drittel reduziert, die diözesaneigenen Gebäude effektiver genutzt werden. Auch die Reisekosten sollen minimiert werden. Betriebsbedingte Kündigungen werde es nicht geben, versicherten Generalvikar Georg Kestel und Ordinariatsdirektorin Jutta Schmitt.

Das Budget finanziert sich aus Kirchensteuereinnahmen und Erträgen aus der Vermögensverwaltung. Im Erzbistum Bamberg gab es im vergangenen Jahr 645.088 Katholiken. Das sind 1,87 Prozent weniger als 2019. 2010 waren es noch 717.329 Katholiken gewesen.

© dpa-infocom, dpa:210804-99-708703/2

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