Erste Tiefkühlschränke für Corona-Impfstoff geliefert

In Bayern sind erste spezielle Tiefkühlschränke zur Lagerung von Corona-Impfstoff geliefert worden. "Diese Woche wurden allein vier Ultratiefkühlschränke im Regierungsbezirk Oberfranken ausgeliefert", erklärte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Mittwoch in München.
| dpa
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Melanie Huml (CSU), Staatsministerin für Gesundheit und Pflege.
Melanie Huml (CSU), Staatsministerin für Gesundheit und Pflege. © Peter Kneffel/dpa/Archivbild
München

Auch in Lagerzentren in Unterfranken, Schwaben und Mittelfranken seien erste Geräte angekommen. Bis Ende der Woche sollen alle 40 Tiefkühlschränke zur Verfügung stehen.

Der Transport und die Lagerung der Impfstoffe ist besonders kompliziert, weil einer der Impfstoffe auf minus 75 Grad gekühlt werden müssen. Der Hersteller soll die Impfdosen deshalb mit Trockeneis kühlen und an die Lagerzentren ausliefern.

Speziell geschultes Personal soll den Impfstoff dann in die Ultratiefkühlschränke einlagern. Nach Angaben des Ministeriums können in Bayern bis zu drei Millionen Impfdosen gleichzeitig gekühlt werden. Damit die Geräte nicht ausfallen, gebe es besondere Schutzmaßnahmen. Außerdem seien die Kühlschränke an ein Überwachungssystem angeschlossen.

Ein Kühllogistiker soll schließlich den Impfstoff an die Impfzentren verteilen. Der Impfstoff könne dann auch in normalen Kühlschränken für Arzneimittel gelagert werden, sodass die Impfzentren keine Ultratiefkühlschränke brauchen. Die Impfzentren sollen bis 15. Dezember einsatzbereit sein. Wann genau der erste Corona-Impfstoff verfügbar ist, ist aber noch offen.

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