Ermittlungen nach tödlichem Streit in Niederbayern dauern an

Neustadt an der Donau (dpa/lby) - Nach dem gewaltsamen Tod eines 49-Jährigen im niederbayerischen Bad Gögging sind die genauen Umstände des Messerangriffs weiter unklar. "Der Tatverdächtige ist immer noch in Gewahrsam", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag.
von  dpa
Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
Ein Polizist steht im Regen vor einem Streifenwagen dessen Blaulicht aktiviert ist. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild © dpa

Neustadt an der Donau (dpa/lby) - Nach dem gewaltsamen Tod eines 49-Jährigen im niederbayerischen Bad Gögging sind die genauen Umstände des Messerangriffs weiter unklar. "Der Tatverdächtige ist immer noch in Gewahrsam", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Nach wie vor habe der 23-Jährige keine Aussage gemacht. "Das Motiv und Details zu den beiden Männern sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen."

Das Opfer war am Samstagmittag von Passanten stark blutend auf dem Bürgersteig vor einem Lokal im Kurort Bad Gögging (Landkreis Kelheim) gefunden worden. Notarzt und Sanitäter konnten nichts mehr für den Mann tun. Er starb am Tatort an seinen schweren Verletzungen.

Nach ersten Erkenntnissen hatten sich die beiden Männer zuvor gestritten. Der 23-Jährige zog daraufhin ein Messer und stach auf den 49-Jährigen ein. Das Messer fanden die Ermittler in unmittelbarer Nähe des Tatortes. Der Verdächtige wurde wenig später festgenommen.

Die Spurensicherung war laut Polizei am Sonntag abgeschlossen und der Tatort in der Ortsmitte von Bad Gögging wieder freigegeben. Mit weiteren Einzelheiten zur Tat und Informationen zu den Hintergründen sei laut Polizei nicht vor Montag zu rechnen, hieß es.