Dritte Runde der Tarifverhandlungen im Einzelhandel

Im bayerischen Einzelhandel verlaufen die diesjährigen Tarifverhandlungen bislang in gereizter Stimmung - geprägt von scharfer Kritik der Gewerkschaft Verdi an den Arbeitgebern.
| dpa
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Eine Warnweste mit der Aufschrift "ver.di".
Eine Warnweste mit der Aufschrift "ver.di". © Tom Weller/dpa/Symbolbild
München

Im bayerischen Einzelhandel gehen Arbeitgeber und Gewerkschaft Verdi am Dienstag (11.15) in die dritte Verhandlungsrunde.

Verdi fordert für die Belegschaften 4,5 Prozent mehr Gehalt plus einen Fixbetrag von 45 Euro. Das in der zweiten Runde vorgelegte Angebot der Arbeitgeber hatte die Gewerkschaft als zu niedrig kritisiert. In den vergangenen Wochen hatte Verdi mehrere hundert Warnstreiks organisiert.

Die Tarifverhandlungen sind in diesem Jahr schwierig, weil die Corona-Pandemie ganz unterschiedliche Auswirkungen auf die Teilbereiche des Einzelhandels hatte. Die Umsätze waren 2020 im Schnitt kräftig gestiegen. Doch profitierten davon nur Teilbereiche des Einzelhandels, darunter Supermärkte und Onlinehandel. Mode und Schuhhandel hingegen liefen sehr schlecht.

© dpa-infocom, dpa:210628-99-177620/2

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