Drei Omikron-Verdachtsfälle in Bayern nun bestätigt

Die drei in Bayern bekanntgewordenen Fälle der neuen Coronavirus-Variante Omikron sind nun auch durch eine Genom-Sequenzierung bestätigt. Das teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Montag in Erlangen mit. Bereits der zuvor vorgenommene VOC-PCR-Test habe eine variantenspezifische Abgrenzung zu anderen Virusvarianten und damit einen zweifelsfreien Nachweis der neuen, im südlichen Afrika aufgetretenen Variante ergeben, wie das LGL mitteilte.
| dpa
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Ein medizinischer Mitarbeiter legt ein Abstrichstäbchen in ein Teströhrchen.
Ein medizinischer Mitarbeiter legt ein Abstrichstäbchen in ein Teströhrchen. © Tom Weller/dpa/Symbolbild
Erlangen

Die Virusvariante wurde bei zwei Personen festgestellt, die am 24. November per Flugzeug aus Südafrika zurückgekommen waren. Die dritte Person saß in einem Flugzeug, das am 26. November aus Kapstadt kommend in München gelandet war.

"Gerade bei neu auftretenden, besorgniserregenden Varianten ist für den Öffentlichen Gesundheitsdienst schnelle Gewissheit notwendig, um Übertragungswege besser nachverfolgen und Maßnahmen zur Eindämmung entsprechend anpassen zu können", sagte der Präsident des Landesamtes, Walter Jonas. "Wir betrachten die neue Variante mit großer Sorge. Gerade jetzt ist es daher umso wichtiger, nach Möglichkeit auf Reisen in Virusvariantengebiete zu verzichten", warnte er.

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) äußerte sich am Montagabend zum Gesundheitszustand der drei Personen: "Mein jetziger Kenntnisstand ist, dass es ihnen soweit gut geht", sagte er nach einer Schaltkonferenz der Gesundheitsminister von Bund und Ländern in München.

© dpa-infocom, dpa:211129-99-190225/3

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