DOSB-Chef Hörmann zu Doping: Wichtiges Signal an Weltsport

Der Deutsche Olympische Sportbund hat die harten Urteile im Münchner Doping-Prozess gegen den Drahtzieher Mark S. und Komplizen begrüßt. "Was lange währt: ... - endlich erleben wir ein Urteil, das für die Betrüger im Sport drakonische Strafen beinhaltet", sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Freitag. "Das ist ein enorm wichtiges Signal an den gesamten Weltsport und eine wertvolle Bestätigung für all diejenigen, die den Fair-Play-Gedanken respektieren und praktizieren."
| dpa
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Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, lächelt.
Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, lächelt. © Tom Weller/dpa-Pool/dpa
Frankfurt/München

Der Erfurter Mediziner Mark S. wurde vom Münchner Landgericht II wegen Dopings und gefährlicher Körperverletzung zu einer Haftstrafe von 4 Jahren und 10 Monaten sowie einem Berufsverbot von drei Jahren verurteilt. In dem ersten großen Strafprozess in Deutschland seit der Einführung des Anti-Doping-Gesetzes 2015 sprach das Gericht auch die vier Helfer von Mark S. schuldig.

Das Gesetz habe laut DOSB nach fünf Jahren nun erstmals die praktische Bestätigung dafür erbracht, "dass dieses nicht nur bei den Ermittlungen der Täter wertvoll, sondern auch bei deren Verurteilung angemessen umgesetzt" werde. "Kurzum: der heutige Tag wird als sehr positiver in die Sportgeschichte eingehen und diese künftig an manchen Stellen prägen", sagte Hörmann.

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