Dobrindt: "Entlastungsversprechen" für alle mit Kindern

Die CSU setzt trotz der skeptischen Töne von CDU-Chef Armin Laschet für die kommende Wahlperiode auf die finanzielle Entlastung von Menschen mit Kindern. "Wir geben ein klares Entlastungssignal an Familien und Alleinerziehende", sagte Landesgruppenchef Alexander Dobrindt nach Angaben von Teilnehmern bei der Klausur der CSU-Bundestagsabgeordneten im oberbayerischen Kloster Seeon. Es sei "Markenkern der Unionspolitik", Entlastungen für die Mitte der Gesellschaft durchzusetzen.
| dpa
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Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag.
Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag. © Christoph Soeder/dpa
Seeon

"Grüne und SPD wollen das Ehegattensplitting abschaffen - und damit Steuererhöhungen für Millionen Familien in Deutschland. Wir wollen das Ehegattensplitting klar erhalten, ein Kindersplitting einführen und Alleinerziehende noch einmal deutlich stärker entlasten", betonte er. Das sei ein Stärkungs-Paket für die breite Mitte der Gesellschaft und "das Entlastungsversprechen der CSU an Familien und Alleinerziehende".

Für die CSU sei zudem die Umsetzung der dritten Stufe der Mütterrente nach der Wahl eine Frage der Gerechtigkeit gegenüber den Familien. Die CSU fordert, älteren Müttern wie den jüngeren drei statt zweieinhalb Rentenpunkte pro Kind anzurechnen. Zudem betonte Dobrindt: "Wir müssen die Arbeitszeitmodelle an die Familien anpassen und nicht umgekehrt."

Laschet hatte am Sonntag im ARD-Sommerinterview erklärt, er sehe "im Moment" keinen Spielraum für Steuererleichterungen, "dazu haben wir nicht das Geld." Am Donnerstag ist der Kanzlerkandidat der Union bei der Klausur der CSU-Bundestagsabgeordneten im oberbayerischen Kloster Seeon zu Gast.

© dpa-infocom, dpa:210714-99-381006/2

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