Dinkelsbühl meldet Kurzarbeit für städtisches Personal an

Dinkelsbühl (dpa/lby) - Die Stadt Dinkelsbühl (Kreis Ansbach) hat als nach eigenen Angaben erste Kommune in Bayern Kurzarbeit für ein Drittel ihrer rund 250 Beschäftigten angemeldet. Dinkelsbühl sei mit seiner historischen Altstadt eine Kommune, die stark auf Gäste setze und sei damit von der Corona-Krise besonders betroffen.
von  dpa
Eine Straße in Dinkelsbühl ist zu sehen. Foto: Verena Wolff/dpa-tmn/dpa/Archivbild
Eine Straße in Dinkelsbühl ist zu sehen. Foto: Verena Wolff/dpa-tmn/dpa/Archivbild © dpa

Dinkelsbühl (dpa/lby) - Die Stadt Dinkelsbühl (Kreis Ansbach) hat als nach eigenen Angaben erste Kommune in Bayern Kurzarbeit für ein Drittel ihrer rund 250 Beschäftigten angemeldet. Dinkelsbühl sei mit seiner historischen Altstadt eine Kommune, die stark auf Gäste setze und sei damit von der Corona-Krise besonders betroffen. "Uns fehlen schlicht die Touristen", sagte Bürgermeister Christoph Hammer am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Hinzu kämen deutliche Ausfälle bei der Gewerbesteuer und bei den Einnahmen etwa über das Landestheater. Die Kommune werde das Kurzarbeitergeld in Höhe von 60 Prozent - beziehungsweise 67 Prozent der Nettozüge für Betroffene mit Kindern - auf 95 Prozent aufstocken. Die rund zehn Beamten unter den städtischen Bediensteten können nicht in Kurzarbeit gehen.

Kurzarbeit im öffentlichen Dienst ist eine Rarität. Erst vor weniger als einer Woche hatten die Tarifparteien einen entsprechenden Tarifvertrag auf den Weg gebracht, der diesen Weg ermöglicht.