DGB fordert staatlichen Druck für Tarifbindung

Der DGB Bayern fordert, Unternehmen ohne Tarifverträge von öffentlichen Aufträge und Fördergeldern generell auszuschließen. Der Staat müsse "die Vergabe öffentlicher Aufträge endlich an die Bezahlung nach Tarif knüpfen", sagte die kommissarische Landesvorsitzende Verena Di Pasquale am Freitag in München. Zudem müsse es leichter werden, Tarifverträge für alle Unternehmen einer Branche allgemeinverbindlich zu erklären.
| dpa
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München

Beschäftigte mit Tarifvertrag hätten in Bayern im Jahr durchschnittlich 1700 Euro mehr im Portemonnaie als Beschäftigte ohne Tarifvertrag. Aber ihr Anteil sei seit der Jahrtausendwende von 70 auf 50 Prozent im Jahr 2019 gesunken, so der Gewerkschaftsbund. Durch Tarifflucht und Lohndumping in Bayern entgingen den Sozialversicherungen jährlich 3,6 Milliarden Euro und dem Fiskus 2,3 Milliarden Euro Einkommenssteuer.

© dpa-infocom, dpa:211029-99-780650/2

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