Demo gegen Verbot der "Maschkera"-Umzüge

Mit ihren traditionellen Holzmasken auf dem Hinterkopf haben Einheimische in Garmisch-Partenkirchen gegen das coronabedingte Verbot der Brauchtumsumzüge demonstriert. Etwa 180 Teilnehmer zählten Veranstalter und Polizei am Sonntag. Die Demo sei friedlich und coronakonform verlaufen, sagte ein Polizeisprecher.
| dpa
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Teilnehmer einer Demonstration im Olympia-Skistadion gegen das Verbot des Maschkeragehens.
Teilnehmer einer Demonstration im Olympia-Skistadion gegen das Verbot des Maschkeragehens. © Matthias Balk/dpa
Garmisch-Partenkirchen

Mit Schellen und teils auch mit Kuhglocken ziehen üblicherweise vor allem am sogenannten Unsinnigen Donnerstag "Maschkera" - Maskierte - mit historischen geschnitzten Holzmasken durch die Orte, insbesondere durch Mittenwald und Garmisch-Partenkirchen in Oberbayern. Nach altem Brauch läuten sie damit den Frühling ein und vertreiben die Dämonen der dunklen Jahreszeit. Dieses Jahr müssen die Maskierten wegen der Pandemie am "Unsinnigen Donnerstag", alljährlich der Donnerstag vor Rosenmontag, aber zuhause bleiben.

Viele Demonstranten hatten am Sonntag statt ihrer Holzmaske einen Mund-Nasen-Schutz auf. Pandemiebedingt ist das Faschingstreiben in ganz Bayern heuer untersagt.

Nur Männer dürfen am "Maschkera"-Gehen teilnehmen. Zwei Frauen hatten zu der Demonstration aufgerufen.

© dpa-infocom, dpa:210131-99-244863/2

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