CSU-Frauen fordern Parität bei Listenplätzen

Die CSU-Frauen fordern die Hälfte der Listenplätze ihrer Partei für die Bundestagswahl. Die Vorsitzende der Frauen-Union (FU) Bayern, Ulrike Scharf, sagte dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel": "Es darf sich gar nicht die Frage stellen, ob die Bundestagsliste der CSU paritätisch besetzt wird! Unsere Politikerinnen und Politiker für den Bundestag müssen die Gesellschaft repräsentieren!"
| dpa
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Ulrike Scharf spricht.
Ulrike Scharf spricht. © picture alliance / Peter Kneffel/dpa/Archivbild
München

Laut "Spiegel" stellen sich nur in 10 von 46 bayerischen Direktwahlkreisen bei der Bundestagswahl im Herbst Frauen für die CSU zur Wahl. Würden bei ähnlichem Ergebnis wie 2017 alle Kandidatinnen und Kandidaten ihr Direktmandat in Bayern gewinnen, stiege der Frauenanteil der CSU-Landesgruppe von 16 auf 22 Prozent. Aber mehrere CSU-Abgeordnete müssten um die Wiederwahl via Direktmandat bangen und deshalb über die Landesliste abgesichert werden.

Scharf sagte: "Nur eine Liste, die zu gleichen Teilen aus Frauen und Männern besteht, entspricht unserem Anspruch einer modernen, offenen und gleichberechtigten Volkspartei." Parteichef Markus Söder hatte in der gesamten Partei eine paritätische Teilhabe der Frauen für erforderlich erklärt. Am kommenden Montag tagt der CSU-Vorstand.

© dpa-infocom, dpa:210604-99-867018/2

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