CSU fordert ambitionierteren Klimaschutz in Pandemie

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat gefordert, die Klimaschutzbemühungen auch in der Corona-Krise unvermindert fortzusetzen und sogar noch zu verstärken. "Die Corona-Pandemie darf nicht als Ausrede genutzt werden, um jetzt bei den Klimaschutzmaßnahmen nachzulassen", sagte er am Donnerstag in Berlin bei der Klausurtagung der CSU-Abgeordneten im Bundestag.
| dpa
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Alexander Dobrindt (CSU) bei der Winterklausur der CSU.
Alexander Dobrindt (CSU) bei der Winterklausur der CSU. © Michael Kappeler/dpa-Pool/dpa
Berlin

"Die Frage des Klimawandels ist eine, die sich parallel zur Bekämpfung der Covid-Pandemie stellt. Und sie wird nicht kleiner als Aufgabe, weil eine Pandemie daneben als große Aufgabe noch da ist, sondern sie muss im Jetzt und Hier gelöst werden."

Man müsse sogar noch "stärker rangehen an die Klimaschutzmaßnahmen" als bisher geplant, sagte der CSU-Politiker. Er sprach sich dafür aus, für Deutschland das Ziel von 55 Prozent CO2-Verringerung im Vergleich zum Jahr 1990 auf 60 Prozent anzuheben. Allerdings müsste aus CSU-Sicht dann auch die Verantwortung der anderen europäischen Länder eingefordert werden, damit auch dort die Anstrengungen verstärkt werden.

Die Europäische Union hatte im Dezember ihr gemeinsames Klimaziel für 2030 von 40 auf mindestens 55 Prozent CO2-Verringerung im Vergleich zum Jahr 1990 angehoben.

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