Corona-Lockdown auf der Zugspitze: "Eine letzte Hoffnung bleibt"

Verwaiste Skilifte, leere Pisten: Auch Deutschlands höchstgelegenes Skigebiet trifft der Corona-Lockdown bis ins Mark. Traurige Bilder bei schönstem Sonnenschein.
| AZ/dpa
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Trauriger Anblick: die leeren Liftbügel eines Schlepplifts.
Angelika Warmuth/dpa 8 Trauriger Anblick: die leeren Liftbügel eines Schlepplifts.
Blick auf das geschlossene Skigebiet auf der Zugspitze.
Angelika Warmuth/dpa 8 Blick auf das geschlossene Skigebiet auf der Zugspitze.
Ein Hinweistafel auf der Zugspitze.
Angelika Warmuth/dpa 8 Ein Hinweistafel auf der Zugspitze.
Die leere Liftstation auf der Zugspitze.
Angelika Warmuth/dpa 8 Die leere Liftstation auf der Zugspitze.
Eine Pistenraupe im geschlossenen Skigebiet auf der Zugspitze.
Angelika Warmuth/dpa 8 Eine Pistenraupe im geschlossenen Skigebiet auf der Zugspitze.
In Bayern dürfen Skilifte, Seilbahnen und die dazugehörige Gastronomie während des Lockdowns bis zum 20. Dezember nicht öffnen.
Angelika Warmuth/dpa 8 In Bayern dürfen Skilifte, Seilbahnen und die dazugehörige Gastronomie während des Lockdowns bis zum 20. Dezember nicht öffnen.
In Bayern dürfen Skilifte, Seilbahnen und die dazugehörige Gastronomie während des Lockdowns bis zum 20. Dezember nicht öffnen.
Angelika Warmuth/dpa 8 In Bayern dürfen Skilifte, Seilbahnen und die dazugehörige Gastronomie während des Lockdowns bis zum 20. Dezember nicht öffnen.
Man rechne mit einer Verlängerung der Maßnahmen bis 10. Januar, heißt es bei der Zugspitzbahn.
Angelika Warmuth/dpa 8 Man rechne mit einer Verlängerung der Maßnahmen bis 10. Januar, heißt es bei der Zugspitzbahn.

Grainau - Strahlendes Wetter, perfekte Wintersportverhältnisse - doch die Lifte stehen still. Auf Deutschlands höchstgelegenem Skigebiet an der Zugspitze (2.962 Meter) sind am Montag Pistenraupen unterwegs.

Zugspitzbahn: Weihnachtsferien machen rund ein Drittel des Wintergeschäfts aus

Die Bügel der Schlepplifte hängen - doch sie bleiben leer: In diesem Jahr werde es absehbar keinen Skibetrieb mehr geben, erläuterte die Bayerische Zugspitzbahn.

In Bayern dürfen Skilifte, Seilbahnen und die dazugehörige Gastronomie während des Corona-Lockdowns bis zum 20. Dezember nicht öffnen. Man rechne mit einer Verlängerung der Maßnahmen bis 10. Januar, hieß es bei der Zugspitzbahn. Die Weihnachtsferien machen rund ein Drittel des Wintergeschäfts aus.

"Nicht nur uns trifft diese Entscheidung hart: Auch Hotellerie, Gastronomie, Skischulen und Skiverleihe im Ort sind direkt betroffen", betonte Matthias Stauch, Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn. Man sei gut vorbereitet für den Winter. Der Betrieb im Sommer habe gezeigt, dass Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen gut funktionierten.

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Zugspitzbahn-Sprecherin: "Eine letzte Hoffnung bleibt"

An der Zugspitze sollten nach dem ursprünglichen Plan schon seit 13. November Skifahrer und Snowboarder ihre Schwünge ziehen. Im niedriger gelegenen Skigebiet Garmisch-Classic war mit der Beschneiung begonnen worden.

Das weitere Vorgehen sei dort aber offen, sagte die Sprecherin der Zugspitzbahn, Verena Altenhofen. "Wenn wir wirklich erst so spät starten dürfen, müssen wir abwägen, ab wenn wir die Schneekanonen laufen lassen." Dennoch gebe man die Saison noch nicht verloren. "Eine letzte Hoffnung bleibt."

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