Corona: Bündnis kritisiert Abschiebungen nach Afghanistan

Ein lokales Bündnis aus Flüchtlingshelfern sowie kirchlichen, politischen und gewerkschaftlichen Organisationen hat die Wiederaufnahme von Abschiebeflügen nach Afghanistan als unmenschlich und unchristlich kritisiert. Die meisten Afghanen lebten unter der Armutsgrenze und hätten keinen Zugang zu Gesundheitsdiensten, obwohl das von langjährigen Bürgerkriegen gebeutelte Land stark von der Corona-Pandemie betroffen sei, hieß es am Mittwoch in München etwa in einem Statement des bayerischen Flüchtlingsrates.
| dpa
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München

Der Landesbischof und Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, hatte zusammen mit dem Präsidenten des Diakonischen Werks Bayern, Michael Bammessel, schon vor einigen Tagen eine Aussetzung der Abschiebungen gefordert und diese als "unverantwortlich" kritisiert. Die Caritas München und der Paritätische Wohlfahrtsverband Oberbayern schlossen sich ebenso wie die Münchner Stadtratsparteien SPD, Grüne und Linke, die Gewerkschaft Verdi und der Kreisjugendring dem Widerspruch an.

© dpa-infocom, dpa:210209-99-363640/2

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