Corona-Ausbruch könnte mehr Todesfälle gefordert haben

Der Corona-Ausbruch in einem schwäbischen Krankenhaus könnte deutlich mehr Todesfälle gefordert haben als bislang bekannt. Im Rahmen eines Ausbruchsgeschehens in der Klinik in Friedberg seien 15 Patienten verstorben, heißt es in einer Antwort von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) auf eine Landtagsanfrage der Grünen-Abgeordneten Christina Haubrich. Es sei aber noch nicht abschließend geklärt, "ob die Patienten mit oder an Sars-CoV-2 verstorben sind".
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Das Krankenhaus Friedberg ist zu sehen.
Das Krankenhaus Friedberg ist zu sehen. © Stefan Puchner/dpa/Aktuell
Friedberg

Zunächst hatte der Bayerische Rundfunk (BR) über die höhere Zahl von Todesfällen berichtet. Bislang war davon ausgegangen worden, dass nur sieben Verstorbene auf klinikinterne Infektionen zurückzuführen sind. Laut Holetschek sind insgesamt 63 Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses und 54 Patienten positiv getestet worden.

Das Landratsamt Aichach-Friedberg hatte bislang keine Detailinfos zu dem Coronaausbruch in der Klinik in Friedberg bekanntgegeben und auf einen späteren Untersuchungsbericht verwiesen. Der BR hatte allerdings Informationen des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) veröffentlicht, wonach es Hygienemängel in dem Haus gegeben habe. Auch die Augsburger Staatsanwaltschaft ermittelt in diesem Fall, nachdem es eine Strafanzeige von einer Angehörigen eines verstorbenen Patienten gab.

© dpa-infocom, dpa:210415-99-220519/2

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen