Cornelia Funke schätzt Mitmenschlichkeit der Amerikaner

Augsburg/Hamburg (dpa/lno) - Die in den USA lebende Bestsellerautorin Cornelia Funke (60) hat in Deutschland Tugenden vermisst, die sie an den Amerikanern mag. "Ich schätze die Mitmenschlichkeit der Amerikaner sehr, die Freundlichkeit und die Herzlichkeit, das schnelle Lächeln, dass Amerikaner sich immer auch als Menschen, nicht nur mit ihrer beruflichen Fassade begegnen", sagte sie der "Augsburger Allgemeinen" (Montag).
von  dpa
Die Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke. Foto: Christophe Gateau/Archivbild
Die Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke. Foto: Christophe Gateau/Archivbild © dpa

Augsburg/Hamburg (dpa/lno) - Die in den USA lebende Bestsellerautorin Cornelia Funke (60) hat in Deutschland Tugenden vermisst, die sie an den Amerikanern mag. "Ich schätze die Mitmenschlichkeit der Amerikaner sehr, die Freundlichkeit und die Herzlichkeit, das schnelle Lächeln, dass Amerikaner sich immer auch als Menschen, nicht nur mit ihrer beruflichen Fassade begegnen", sagte sie der "Augsburger Allgemeinen" (Montag). Wenn Funke in Deutschland morgens in den Bus stieg, habe sie "erschrockene Blicke" geerntet, weil sie Guten Morgen sagte. "Aber ich sehe auch, dass Deutschland sich ändert", stellte die 60-Jährige fest. "Jedes Mal, wenn ich wieder komme, habe ich das Gefühl, es ist leichter und lockerer und bunter."

Funke, Mutter von zwei erwachsenen Kindern, hat Bestseller wie "Drachenreiter" und "Tintenherz" geschrieben und lebt seit 2005 im US-Bundesstaat Kalifornien. Ihre Rückkehr nach Deutschland scheint derzeit ausgeschlossen. Die Vereinigten Staaten seien ihr Zuhause, sagte sie der Zeitung.